Tulpen sind die Klassiker unter den Frühlingsblumen und deshalb im eigenen Garten sehr gefragt. Prinzipiell sind Tulpen winterhart, aber einige Punkte solltest du beachten, wenn du deine Tulpenzwiebel durch den Winter bringen möchtest.

Die Tulpenzwiebel muss tief in die ErdeTulpenzwiebeln

Damit die Tulpenzwiebel im Winter nicht erfriert, musst du die Knolle mindestens 2-3 Mal tiefer als sie hoch ist einpflanzen. In Regionen, in denen es viel Frost gibt, sollte die Zwiebel 25 bis 30 Zentimeter tief gepflanzt werden. Achte darauf, dass der Boden nicht zu lehmhaltig ist und lockere diesen ansonsten durch Sand auf. Die Pflanze benötigt sonst im Frühling sehr viel Kraft, um an die Oberfläche zu gelangen und die Blüte wird eventuell ausbleiben.

In diesen Fällen benötigt die Tulpe zusätzlichen Winterschutz

Wenn du deine Tulpe im Topf oder in Balkonkästen gepflanzt hast, braucht sie zusätzlichen Schutz vor der Witterung. Du kannst die Pflanze leider nicht in ein frostfreies Winterquartier bringen, denn sie benötigt einen gewissen Kältereiz, um im Frühjahr wieder auszutreiben.
Umhülle die Kästen am besten mit einem Vlies oder einer Noppenfolie und stelle die Kästen nicht direkt auf den Boden.

Wenn du deine Tulpenzwiebeln nicht tief genug in die Erde gesetzt hast, dann solltest du die Tulpe im Winter zusätzlich mit Kompost oder Blättern bedecken. Dieser zusätzliche Frostschutz ist nötig, damit die Zwiebel keinen Frostschaden bekommt.

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