Rosenblätter trocknen - 7 einfache Methoden zur Trocknung

Rosenblätter trocknen - 7 einfache Methoden zur Trocknung

Eine Rosenblüte ist frisch und wunderschön. Die leichten Blütenblätter und die kräftige Farbe der Blume begeistern jeden Blumenliebhaber. Getrocknete Rosenblätter sind für eine lange Zeit konserviert und behalten so ihre Schönheit und ihren Duft. In diesem Artikel wollen wir dir 7 einfache Methoden erklären, mit denen du Rosenblätter trocknen kannst und deine Rosenblüte somit lange haltbar machst.

Wann sollte ich die Rosenblätter trocknen?

Du solltest daran denken, dass deine Rosenblätter den Zustand behalten, in dem sie getrocknet werden. Entscheidest du dich also zu spät dafür deine Rosenblätter zu trocknen, können diese schon welk sein und den Zustand behalten. Die bereits verwelkten stellen werden also in der Trocknung deiner Rosenblüte übernommen.

Wie lange muss man Rosenblätter trocknen?

Diese Frage ist so pauschal nicht zu beantworten. Es verschiedene Methoden Rosenblätter zu trocknen und diese benötigen unterschiedlich lange für den Vorgang. Rosenblätter können somit innerhalb von kurzer Zeit getrocknet werden, der Vorgang kann aber auch einige Wochen dauern.

Wie trocknet man Rosenblätter am besten?

Wir wollen dir nun 5 Methoden erklären, mit denen Rosenblätter ganz leicht getrocknet werden können. Vorher sagen wir dir noch kurz, worauf du bei der Vorbereitung achten solltest.

Wie schneide ich Rosenblätter?

Wer jetzt denkt, dass man die Rosenblätter einfach abzupfen kann, liegt nicht falsch, sollte jedoch ein anderes Verfahren wählen. Die Rosenblüte sollte direkt unterhalb der Blüte am Rosenstängel abgetrennt werden. Nun kann man die einzelnen Blätter ganz leicht entfernen.

Rosenblätter trocknen an der freien Luft

Die Methode ist besonders schonend und erhält sowohl die Form vom Blütenblatt, als auch deren Farbe optimal. Es gibt zwei Möglichkeiten die Trocknung an der Luft durchzuführen. Zum einen kann man die Blütenblätter auf Küchenpapier auslegen, sodass sie sich nicht überlappen. Das Papier saugt sich nun im Laufe der zeit mit der Flüssigkeit der Blätter voll. Eine optimale Umgebung ist sehr kühl und trocken, weswegen sich Kellerräume gut eignen. Das Küchenpapier sollte man alle drei Tage wechseln, um eine optimale Trocknung zu gewährleisten.

Die zweite Möglichkeit bedarf eines feinen Gitters, auf das man die Rosenblätter legt. Durch die Luftzirkulation um die Blätter, trocknen diese. Alle paar Stunden sollte man sie umdrehen, damit sie von beiden Seiten gleichzeitig trocken. Diese Methoden können je nach Umgebung einige Tage benötigen.

Rosenblätter trocknen mit Trockensalz

Hierfür benötigst du lediglich ein verschließbares Behältnis, Trockensalz und deine Blätter. Nun füllst du zuerst etwas Salz in die Box und danach die Blütenblätter. Jetzt bedeckst du alle Blätter mit dem Salz und verschließt die Box. Das Salz entzieht den Rosenblättern un das Wasser und nimmt die Farbe der Rosen an. Nach 3 bis 4 Tagen sollten alle Blätter getrocknet sein.

Rosenblätter haltbar machen mit Waschmittel

Bei diesem Verfahren geht es genauso zu, wie in der Methode zuvor. Das Trockensalz wird hier nur mit haushaltsüblichem Waschpulver ersetzt. Der große Vorteil an diesen Trocknungsmethoden ist, dass sie sehr schnell gehen und die Farbe sehr gut erhalten bleibt.

Rosenblätter trocknen mit Silikagel

Silikagel kann wieder als Substitut für Trockensalz verwendet werden. Du füllst also das Gel zusammen mit deinen Rosenblättern ein einen Behälter und verschließt diesen. Das Gel entzieht den Blättern das Wasser und nach drei bis 4 Tagen sind sie getrocknet.

Rosenblätter trocknen im Backofen

Hierfür benötigst du lediglich einen Backofen, ein Backblech und etwas Sand. Den Sand streust du ganz grob auf das Backblech. Im Anschluss legst du deinen Blütenblätter auf den Sand und schiebst das ganze für 30 Minuten bei 40 Grad in den Ofen. Diese Methode ist super schnell und einfach. Sie gibt den Rosenblütenblättern eine natürliche Form und bedarf weniger Vorkenntnisse.

Rosenblätter trocknen in der Mikrowelle

Hierfür benötigt du lediglich zwei Teller, Küchenpapier und eine Mikrowelle. Den ersten Teller deckst du einfach mit Küchenpapier ab und verteilst anschließend deine Blütenblätter darauf. Nun legst du eine neue Lage Küchenpapier hinaus und beschwerst das ganze mit dem zweiten Teller. Je nachdem, wie viel Watt deine Mikrowelle leistet, dauert der Vorgang zwischen 30 und 90 Sekunden. Diese Methode hat alle Vorteile, der Backofen-Methode.

Rosenblätter im Buch trocknen

Diese Methode ist die vielleicht bekannteste und ebenso einfach. Du benötigst nur ein Buch und Küchenpapier. Jetzt legst du ein Stück Küchenpapier auf eine offene Buchseite und danach deine Blüte hinauf. Dann bedeckst du sie mit einem zweiten Stück Küchenpapier und schließt das Buch. Nach einer Woche solltest du das Papier wechseln und nach drei Wochen sind deine Rosenblätter fertig getrocknet. Der Nachteil dieser Methode ist, dass deine Blätter ihre natürliche Form verlieren.

Jetzt haben wir dir einige Wege erklärt, mit denen du ganz einfach einzelne Rosenblätter oder ganze Blüten trocknen kannst und wünschen dir gutes Gelingen.